Homeoffice-Infrastruktur für Mitarbeiter einrichten

Das Coronavirus treibt in vielen Unternehmen Mitarbeiter ins Homeoffice. Auch öffentliche Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten sind von den Folgen betroffen. Einen Vorteil haben jetzt diejenigen, die bereits über eine Homeoffice-Infrastruktur verfügen. Für alle anderen stehen indes diverse digitale Lösungen bereit, um das Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen. Wir zeigen Ihnen, auf welche einfachen Lösungen Sie jetzt zurückgreifen können.

Der mioso Homeoffice-Check

  • VPN-Zugang

  • Teamchat

  • Videokonferenzen

  • Dateiaustausch bzw. -ablage

Mit folgenden Lösungen unterstützt mioso Sie beim Arbeiten aus dem Homeoffice:

VPN-Tunnel zum Büro-Netzwerk

Darüber hinaus können Unternehmen einen VPN-Tunnel zur Verfügung stellen, um Mitarbeitern aus der Ferne einen sicheren Zugriff auf das lokale Firmennetzwerk zu ermöglichen. Diese Variante bietet alle Vor- und Nachteile, die ein lokal im Firmennnetz angeschlossener Rechner mit sich bringt. Mit einem VPN-Tunnel werden zum Beispiel Fileserver, SAP, Datenbanken etc. zugänglich gemacht. Gleichzeitig steigt aber auch das Risiko, dass sich Viren vom Privatrechner im Firmennetzwerk ausbreiten. Die Verbindung erfolgt verschlüsselt und unabhängig von der verwendeten Hardware. Als VPN-Lösung eignen sich zum Beispiel Wireguard, OpenVPN und IPSec (Internet Protocol Security).

Remote-Desktop

Mit einer Remote-Desktop-Verbindung haben Mitarbeiter auch von zu Hause Zugriff auf firmeninterne Computer. Mithilfe einer VPN-Verbindung (Virtual Private Network) kann der Mitarbeit zu Hause über das Internet nicht nur bloß auf das Firmennetzwerk zugreifen, sondern sich am eigentlichen Arbeitsrechner anmelden. Der häusliche Computer dient dabei quasi nur als Bildschirm, um den Arbeitsplatzrechner zu nutzen. Der Vorteil hierbei: alle benötigen Dateien stehen wie gewohnt zur Verfügung und müssen nicht erst übertragen werden. Voraussetzung ist allerdings, dass der Arbeitscomputer eingeschaltet ist. Können bzw. sollen PCs am Arbeitsplatz nicht unbeaufsichtigt eingeschaltet bleiben, können Mitarbeiter mithilfe eines Terminal-Servers auf das Firmennetz gesichert auf ihre Benutzerdateien zugreifen.
Steht kein VPN zur Verfügung, können Mitarbeiter in Absprache das Tool TeamViewer nutzen. Bei TeamViewer wird die Verbindung allerdings über die Server der Firma TeamViewer AG geroutet – dies kann, je nach Vertraulichkeit der beruflichen Daten, nicht erwünscht sein.

Teamchat

Screenshot Microsoft Teams

Ohne gute Kommunikation kann das Homeoffice schnell zur Isolationsfalle werden. Abhilfe schaffen unter anderem Teamchats. Geeignete Tools sind zum Beispiel Microsoft Teams oder die Open-Source-Varianten Mattermost und Rocket. Die Open-Source-Tools ermöglichen die Nutzung eines webbasierten Instant-Messaging-Dienstes unter Verwendung eigener Server. Bei kommerziellen Tools ist dies dagegen oft nicht möglich. Mit einem Teamchat sind sowohl themenbezogene Gruppenchats als auch Einzelchats möglich. Welches Tool sich hier am besten eignet, sollte im Vorfeld gut abgewägt werden. Kommerzielle Dienste wie Microsoft Teams sind schnell aufgesetzt, allerdings sind diese derzeit sehr stark ausgelastet. Hinzu kommt, dass der Datenschutz nicht immer gewährleistet werden kann.

Videokonferenzen

Beispiel Screenshot Jiisi Meet Videokonferenz

Sehr hilfreich beim Arbeiten aus der Ferne ist neben einem Teamchat ebenfalls die Möglichkeit einer Videokonferenz. Im Besten Fall bietet das Tool zudem einen Chat sowie Screensharing an. Als eine freie Videokonferenz-Software hat sich Jitsi Meet bewährt. Hier können private Chaträume zudem mit einem Passwort versehen werden. Aber auch Lösungen wie die freie Software Nextcloud oder Microsoft Teams und Skype bieten hierfür eine Plattform an. Darüber hinaus ist auch das weit verbreite Tool Zoom eine gängige Lösung. Allerdings steht Zoom derzeit bezüglich der Datensicherheit in der Kritik.

Dateiaustausch bzw. – ablage

Screenshot von Nextcloud

Um Daten auf eigenen Servern zu speichern (z.B. Netzlaufwerk) und zu teilen eignet sich beispielsweise die freie Software Nextcloud. Darüber hinaus lässt sich Nextcloud auch für das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten einsetzen.

Sie wollen Ihre Infrastruktur fit fürs Homeoffice machen?

Wir stehen Ihnen dabei gerne beratend zur Seite und unterstützen Sie bei der Implementierung. Sie erreichen uns unter 040 2286164 -24 oder unter contact@mioso.com.

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